|
Trachealchirurgie
OA Dr. med. Burkard Schwab
Die
Luftröhre (Trachea) ist ein sehr delikates
Organ.
Sie kann leicht vernarben und dadurch Engstellen
hervorrufen. Im Wesentlichen
handelt es sich somit bei Erkran-kungen der Luftröhre um Verengungen (Stenosen),
die meist entzündlich bedingt und/oder durch einen liegenden Beatmungsschlauch
hervorgerufen wurden. Bei der Chirurgie an der Luftröhre ist dies ein kritischer
Punkt, da zum einen die Beatmung aber auch die Verabreichung von Narkosegas
schwierig
werden können.
Die einfachste Methode besteht darin (bei kleinen Engstellen), die verengte
Stelle mit dem Laser zu erweitern und anschließend zur Vermeidung einer
erneuten Narbenbildung ein sogenanntes T-Röhrchen einzulegen. Dazu
ist ein Luftröhrenschnitt erforderlich.
Eine
andere Möglichkeit besteht darin, den erkrankten Anteil der Luftröhre
zu entfer-nen und die beiden Stümpfe wieder aneinander zu nähen.
Diese Operation ist aber entschieden aufwändiger und bedarf neben großer
chirurgischer Erfahrung einer strikten Nachbetreuung auf einer dafür
ausgebildeten Intensivstation.
|