Home | Kontakt
Ihre Position: //Klinisches Spektrum/Bildgebende Diagnostik
Klinisches Spektrum
Cochlea-Implantate
Neugeborenen-
Hörscreening
Hörgeräte und Spezialhörhilfen
Mittelohrchirurgie
Audiologie
Diagnostik und
Behandlung von Innenohrschwer-
hörigkeit
Schwindeldiagnostik
Ohrgeräusche
Schädelbasis-
chirurgie
Akustikusneurinom
Hirnstamm-
implantate
Nase und Nasennebenhöhlen
pfeil Schnarchen und Schlafatmungsstörung
Navigation
  Allergologie
  Plastische und
kosmetische Gesichtschirurgie
  Laserchirurgie
Traumatologie
pfeil Tumorbehandlung
Tumorchirurgie
Trachealchirurgie
Bildgebende Diagnostik
Funktionelles MRT
 
Impressum

Webdesign:
zwonull media

Intraoperativer Ultraschall
Patienteninformation
Dr. Martin Stieve

In der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule werden jährlich ca. 1000 Tumorpatienten operativ versorgt. Dabei müssen teilweise im Rahmen von großen aufwendigen Operationen bis zu 10-stündige Eingriffe mit Organteilentfernungen durchgeführt werden. Anschließend findet eine teilweise bis zu mehrwöchige Intensivstationsaufenthalte sowie eine anschließende stationäre und dementsprechend angeschlossene ambulante Weiterbehandlung statt. Ob eine chirurgische Maßnahme sinnvoll ist, hängt entscheidend von der genauen präoperativen Bildgebung sowie dem intraoperativen Befund ab. Im Einzelfall muß intraoperativ ein Abbruch des Eingriffes durchgeführt werden, weil sich eine Nichtresektabilität des Tumors darstellt. In diesem Fall wird eine primäre Radio-Chemotherapie durchgeführt, was im Gegensatz zur potentiell kurativen chirurgischen Sanierung eine erheblich schlechtere Überlebenschance bedeutet. Ziel bei der Anwendung des intraoperativen Ultraschall ist es, dem Operateur gezielte Informationen über die Resektabilität bei Weichteileingriffen intraoperativ zu liefern. Dadurch kann sich der Operateur schneller ein Bild von der Situation machen und damit Risiken in Form von Blutungen, Nervenschädigungen sowie Funktionsverlust von Organen vermeiden. Durch die Bestimmung von Resektionsgrenzen bösartiger Tumoren ist eine sogenannte in-sano-Entfernung möglich, auf intraoperative Schnellschnittdiagnostik kann im Einzelfall verzichtet werden. Damit soll im Sinne der minimalinvasiven Chirurgie einerseits eine möglichst radikale Entfernung von bösartigen Tumoren erreicht werden, andererseits jedoch eine Funktionalität gewährleistet werden. Für den Patienten hat dies einen verkürzten stationären Aufenthalt zur Folge sowie weniger langwierige Nachbehandlungen von Funktionsstörungen, die bei den herkömmlichen radikalen Tumorentfernungen entstehen können.


Ultraschall-Sonographie
Patienten Information
Dr. M. Stieve, N. Ahmadi

In den letzten Jahren hat sich die Sonographie zum unentbehrlichen Bestandteil in der
Diagnostik von Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich entwickelt. Ihr Einsatzgebiet erstreckt
sich von der differentialdiagnostischen Abklärung von Weichteilbefunden über die präoperative Diagnostik mit der Möglichkeit der gezielten Operationsplanung und die postoperative Nachsorge bis zum Therapiemonitoring.

Durch die Fortschritte auf dem Gebiet der Gerätetechnik, z.B. durch Einführung von hochauflösenden Small-parts-Schallköpfen und schnelleren und leistungsfähigeren Prozessoren hat sich heutzutage die diagnostische Aussagekraft der Sonographie erheblich verbessert, so daß bei vielen Erkrankungen die Ultrasonographie eine gleich hohe oder gar höhere Zuverlässigkeit als andere bildgebende Verfahren wie CT und MRT besitzt.

Die HNO-Abteilung der Medizinische Hochschule Hannover verfügt über den modernen Ultraschallgeräten mit der Möglichkeit zur Farbdopplersonographie, 3-D Sonographie und Endosonographie, die die Diagnose und Therapie der ent-sprechenden Erkrankungen erleichtern und dadurch zugleich die überflüssige Strahlenbelastung für den Patienten durch andere aparativen Methoden wie z.B. CT reduzieren.