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Audiologie
Prof. Dr. Rolf-D. Battmer
Die Audiologie dient zur Abklärung von Hörstörungen. Dabei wird
nicht nur das Ausmaß einer Schwerhörigkeit, sondern auch die Ursache
festgestellt. Dieses ist für die nachfolgende Therapie von entscheidender
Bedeutung.
Grundsätzlich lässt sich bei Hörstörungen zwischen einer
Schalleitungsschwerhörigkeit und einer Schallempfindungsschwerhörigkeit
unterscheiden. Die Schalleitungsschwerhörigkeit, auch Mittelohrschwerhörigkeit
genannt, ist zumeist ausschließlich im Mittelohr lokalisiert. Die Therapie
ist häufig eine operative Maßnahme; in besonderen Fällen kann
auch ein konventionelles oder ein teilimplantierbares Hörgerät Abhilfe
schaffen.
Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit handelt es sich häufig um
eine Innen-ohrschwerhörigkeit. Es besteht aber auch die Möglichkeit,
dass die Hörstörung jenseits des Innenohres, also im Bereich der neuralen
Anteile der Hörbahn, gelegen ist. Hier ist eine Abgrenzung von essentieller
Bedeutung, da die Therapien sich erheblich unterscheiden: bei der reine Innenohrschwerhörigkeit
wird im allgemeinen ein Hörgerät verordnet, bei cochleärer Taubheit
eine Cochlea Implantat, während z.B. bei einem Tumor am Hörnerven
(Ursache einer neuralen Hörstörung) eine Operation un-umgänglich
ist.
Dieses ist nur ein kleiner, aber wesentlicher Ausschnitt des Leistungsspektrums
der Audiologie der HNO-Klinik. Weitere Betätigungsfelder sind die Bestimmung
und Behandlung von Ohrgeräuschen, das Neugeborenenhörscreening sowie
die Voruntersuchung zum Cochlear Implant, zum Hirnstammimplantat und zum teilimplantierbaren
Hörgerät.
Für die Diagnostik stehen alle aktuellen Untersuchungsmethoden zur Verfügung.
Leiter der Audiologie
Prof. Dr. Rolf-D. Battmer
Objektive Hörprüfung
Herr W. Zimmermann (Ing)
Audiologieassistentinnen
Frau D. Becker (MTAF)
Frau E. Knull (MTAF)
Frau E. Patkovsky (MTAF)
Frau K. Wullkopf (MTAF)
Frau C. Tilman-Wesch
Frau B. Isernhagen |
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